Schlussbemerkungen

Museen verfügen über reichhaltige Möglichkeiten der Medienproduktion und -organisation. Aktuelle Digitalisierungsprojekte in diesen Institutionen weisen auf komplexe Anforderungen für die Verwendung digitaler Technologien hin, die auch bei der Entwicklung medialer Vermittlungsangebote Einfluss nehmen.

Der Einsatz von Technologien in der Museumspädagogik unterstütz und begleitet Lernprozesse sowohl im Ausstellungsraum als auch über das Internet. Medial geleitete Rundgänge durch die Ausstellung sind mit digitalen Führungs- und Informationssystemen möglich. Wichtig ist, dass die Objekte und Informationen von den Besuchern frei gewählt und Wissen entsprechend Erfahrungsstand und Vorwissen aufbaut werden kann.

Niederschwellige Technologien kommen öfter zum Einsatz, dementsprechend hat sich das Podcasting sehr schnell durchgesetzt. Überwiegend große Institutionen offerieren umfangreiche und komplexe mediale Lernumgebungen und -angebote. Bei der Auseinandersetzung mit den Lerninhalten sind Personalisierung und der Erkundungscharakter wesentliche Aspekte. Dieser Ansatz findet sich in spielerisch aufgebauten Angeboten wie Lern- und Quizspielen wieder.

Die Kommunikation zwischen Experte und Besucher ist medial oft schwierig. Web2.0-Dienste und Soziale Software ermöglichen die interaktive Teilhabe und Partizipation in musealen Vermittlungs- und Bildungsprojekten.

Der hier vorliegende Überblick zeigt wie vielfältig und unterschiedlich die einzelnen medialen Vermittlungs- und Bildungsangebote sind. Eine Linkliste, der genannten Beispiele finden Sie auf dem Weblog Personale und Mediale Kunst- und Kulturvermittlung. Weitere Informationen zur medialen Vermittlung von Kunst und Kultur entnehmen Sie der Webseite der Forschungsinitiative KUKUK - Kunst, Kultur, Kommunikation.